Wie auch auf golem.de berichtet wird, gibt es nun schwarz auf weiß, was wir alle schon immer gesagt haben: Die ach so tolle Vorratsdatenspeicherung ist ein absoluter datenschutztechnischer Supergau ohne Sicherheitsgewinn. Das Freiburger Max-Planck-Institut hat im Auftrag des Bundesjustizministeriums anhand 467 repräsentativ ausgewählter Fälle der Jahre 2003 und 2004 die Steigerung der Aufklärungseffizienz bei Straftaten durch die Verwendung gespeicherter Verbindungsdaten untersucht. Zitat:
„ergibt sich, dass die Verfolgung von Straftaten zu gerade einmal 0,002 Prozent durch eine Vorratsspeicherung von Verkehrsdaten effektiviert werden könnte“
Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen. Das ganze 500 Seiten Machwerk kann man übrigens direkt beim BJM hier downloaden. Aber Vorsicht: Brigitte hört mit
!
Verfasst von dante1980